KLIMASCHUTZ

klimaschutz

Holz wächst nach

Der sorgsame Umgang mit natürlichen Ressourcen und die Vermeidung von ökologischen Negativfolgen sind eine Schlüsselstrategie für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft und Wirtschaft. Die Zukunft gehört Produktionsprozessen und Produkten, die ganz oder überwiegend auf regenerative Energien und nachwachsende Rohstoffe setzen. Im Gegensatz zu Produkten, die aus fossilen Rohstoffen hergestellt werden, wie etwa Erdöl, verursachen Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen deutlich geringere CO2-Emissionen.

Bioenergie für die Herstellung

Im österreichischen Wald wächst mehr Holz zu als genutzt wird, nur etwa 75 Prozent des jährlichen Holzzuwachses wird genutzt. Und Holz ist einer der wenigen Rohstoffe, der die Energie für seine Verarbeitung gleich selbst mitbringt: Aus den Baumresten Rinde, Harz und Lignin – eine Art Klebstoff, wird in den Zellstoffwerken klimaneutral Energie gewonnen. Bis zu 90 Prozent des gesamten Wärme-Energieverbrauchs der Rohkarton-Herstellung wird dadurch gedeckt. Der zusätzliche Bedarf an elektrischer Energie wird beispielsweise in skandinavischen Papierwerken zu zwei Dritteln aus Wasserkraft gewonnen.

Zertifizierte Produktion

Möglichst energie- und ressourceneffizient zu produzieren, ist seit langem ein wichtiger Erfolgsfaktor der europaweit tätigen Hersteller von Getränkekartons. Der Einsatz von Ökostrom oder Strom aus Wasserkraft trägt ebenso zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei wie regelmäßige Umwelt-Audits, welche ökologische Schwachstellen analysieren und die Produktionsprozesse optimieren.
Die europäischen Produktionsstandorte von Tetra Pak, Elopak und SIG sind FSC zertifiziert, ebenso ihre europäischen Lieferanten von Rohkarton zur Herstellung der Getränkekartons.


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