SIG: Über einen positiveren Einfluss auf unseren Planeten

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SIG: Über einen positiveren Einfluss auf unseren Planeten

8 Januar 2020

Wie kann der Weg, ein ‚Net Positive‘-Unternehmen zu werden, in der Praxis aussehen? Für uns bei SIG, einem globalen Anbieter von Verpackungssystemen, ist dies eine ständige Herausforderung.

Von Diana Bechtold, SIG Combibloc

Obwohl wir uns stark engagieren genau das nicht zu sein, sehen Kritiker unsere Branche immer noch als Förderer der Wegwerfgesellschaft. Mit der Expansion in Entwicklungsmärkte, wo die Menschen einen höheren Lebensstandard anstreben, sind wir ganz vorne dabei, wenn es darum geht, ein nachhaltigeres und bezahlbares System der Lebensmittelversorgung aufzubauen.

Für uns bei SIG geht es darum, ein Versorgungssystem für Lebensmittel aufzubauen, das ‚Net Positive‘ ist. Unsere Aufgabe ist es, Lebensmittel- und Getränkeherstellern Technologien zur Verfügung zu stellen, damit sie ihre Produkte in aseptischen Kartonpackungen verpacken können – ein von Natur aus nachhaltigeres System als viele Verpackungsalternativen, denn es müssen weder Konservierungsmittel eingesetzt, noch benötigen die abgefüllten Produkte eine Kühlkette auf dem Weg zu den Verbrauchern.

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Unsere Verpackungen werden hauptsächlich mit Karton aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz hergestellt, der am Ende des Lebenszyklus der Verpackung wiederverwendet werden kann. Der von uns eingesetzte Rohkarton stammt aus zertifizierten, verantwortungsvollen Quellen. Das hilft, den Klimawandel zu bekämpfen, denn dabei wird in die effektivsten Kohlenstoffsenken der Welt investiert: in Wälder. Wir arbeiten hart daran, die Recyclingquoten zu erhöhen und den Einsatz von Materialien wie fossilen Kunststoffen und Aluminium weiter zu reduzieren.

„Eine wichtige Maßnahme zur Erhöhung der Sammlungs- und Recyclingquote war in diesem Jahr die mediale Kampagne des Verein Getränkekarton Austria.“ Diana Bechtold, SIG Combibloc

Eine weitere Herausforderung sind Lebensmittelabfälle. Die aseptische Technologie ermöglicht es, das Beste aus landwirtschaftlichen Produkten zu machen, denn in Kartonpackungen bleiben Nährstoffe für eine lange Zeit erhalten. Mit langer Haltbarkeit bei Umgebungstemperatur und den branchenweit niedrigsten Ausschussraten bei der Abfüllung tragen unsere Verpackungssysteme dazu bei, Lebensmittelabfälle und die Rolle, die sie beim Klimawandel spielen, zu bekämpfen. Dadurch, dass beim Transport und bei der Lagerung der Produkte keine Kühlung erforderlich ist, reduzieren wir auch den Verlust von Lebensmitteln, senken den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen in der Versorgungskette.

Die derzeitige weltweite Besorgnis über Einweg-Kunststoffverpackungen aus endlichen fossilen Ressourcen birgt die Möglichkeit, von allen Unternehmen zu verlangen, sich zur Verwendung von mehr erneuerbaren Materialien zu verpflichten. Die wachsende Sorge um den Klimawandel lenkt zu Recht die Aufmerksamkeit auf die Umweltauswirkungen entlang des gesamten Produktlebenszyklus, und nicht nur auf das, was nach der Verwendung eines Produktes passiert.

„Wir sind stolz darauf, dass unsere holzbasierten Kartonpackungen zu den Verpackungen mit dem niedrigsten CO2- Fußabdruck entlang des Lebenszyklus gehören – verglichen zu Verpackungen aus Materialien wie Kunststoff, Glas oder Metall.“ Diana Bechtold, SIG Combibloc

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